Geschichte des Hauses

Laut Überlieferungen wurde das heutige Waldjuwel - damals nur bestehend aus der jetzigen Küche, der Stube und dem kleinen Vorhaus - anno 1645 im Auftrag einer holländischen Adeligen errichtet. Sie nützte die kühlen Steinmauern zur jährlichen Sommerfrische gemeinsam mit ihrer Zofe.

 

In weiterer Folge wurde das Haus bäuerlich genutzt, und erhielt unter den Einheimischen den Vulgo-Namen “Berbaunhäusl” (Bergbauernhäusl). In den 1950er bis 1970er Jahren lebte in dieser “Kate” eine Bauersfamilie mit 6 Kindern. Der hintere Teil der heutigen großen Stube war damals mit einer Mauer abgetrennt und wurde als Schlafzimmer genutzt - für die kleineren Kinder blieb dort nur der Platz in den Schubladen einer Kommode. Die Wirschaftsräume teilten sich in einen Stall für je zwei Kühe und Schweine - das heutige Bade- und Saunazimmer -, und auf der Fläche des aktuellen Heizraums und Eingangsbereichs in einen äußerst winddurchlässigen Holzschuppen.

 

Mitte der 1970er Jahre erwarb Alfred Fink das “Berbaunhäusl” und vermietete es teilweise an Aussteiger, bis er es 1981 an seine Tochter Ulrike Fink per Schenkung vermachte. Ab 1985 wurde der Schuppen abgerissen und durch massive Mauern ersetzt, die Zwischenwand in der Stube entfernt und ein weiteres Stockwerk aufgesetzt.

Ulrike Fink ersetzte Stück für Stück die damalige Einrichtung mit liebevoll zusammengesuchten Bauernkästen, Kommoden und Dekoration aus altem Geschirr und Keramik. Nach und nach entstand so aus dem “Berbaunhäusl” ein idyllisches Wochenenddomizil.

 

Im Jahr 2014 und 2015 schließlich wurde das Haus vollständig renoviert sowie um eine moderne Küche und eine Klafs-Sauna mit Schiebetür-Ausgang auf eine Sonnenterrasse ergänzt - und mit dem Start der Gästevermietung im Juli 2015 zu Ihrem Waldjuwel.